Inklusiver Spielenachmittag

Um Menschen mit und ohne Behinderung gegenseitig für ihre Bedarfe zu sensibilisieren und sich kennenzulernen, eignet sich gemeinsames Spielen besonders gut.

Es können entweder Spiele gespielt werden, die in der Regel jede*r kennt, wie beispielsweise „Mensch ärgere dich nicht“, oder es werden gemeinsam neue Spiele ausprobiert. Die Teilnehmenden können auch selbst Spiele mitbringen und sich gegenseitig ihre Lieblingsspiele beibringen.

Wichtig ist nicht, wer gewinnt oder verliert, sondern, dass die Teilnehmenden gemeinsam Spaß haben, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Wenn Teilnehmende auf Grund ihrer Behinderung Unterstützung beim Spielen benötigen (z.B. beim Halten von Karten oder beim Führen von Spielfiguren), können die Teilnehmenden Teams bilden. Alternativ kann die Unterstützung auch von einer betreuenden Person geleistet werden.

  • Dieses Angebot bezieht sich auf die Inklusion von Menschen mit folgenden Behinderungsformen

    • Körperliche Behinderung
    • Lernbehinderung / -schwierigkeiten
    • Psychische (seelische) Behinderung
    • Sinnesbehinderung
      • Hörbehinderung
      • Sehbehinderung
    • Sprachbehinderung

    Weitere Informationen

    Vor der Aktion sollte abgeklärt werden, welche Unterstützungsbedarfe einzelne Teilnehmende haben. Je nach Behinderung kann es sinnvoll sein eine eigene Betreuungsperson zu Verfügung zu stellen.

    Weiter muss entlang der individuellen Bedarfe auch die Räumlichkeit im Vorfeld gegebenenfalls angepasst werden.

    Bitte beachten: Je nach Behinderungsform kann eine persönliche oder technische Assistenz/Pflege erforderlich sein.

  • Gruppengröße

    Ab 4 Personen: Je nachdem welche Spiele gespielt werden sollen, sind in der Regel 4 Personen das Minimum für einen Spielenachmittag. Können mehrere Spiele gleichzeitig gespielt und betreut werden, sind der Gruppengröße an sich keine Grenzen gesetzt.
  • Fläche

    Grundsätzlich gibt es keinen festgelegten Platzbedarf. Für 4 Teilnehmende genügt ein Raum mit Platz für einen Tisch, bei mehr Teilnehmenden und Tischen wird entsprechend mehr Platz benötigt.
  • Durchführungsort

    An den Ort gibt es keine besonderen Anforderungen.
  • Material

    Für den Spielenachtmittag werden Spiele benötigt: Brettspiele, Kartenspiele, Knobelspiele und so weiter. Diese können entweder aus eigenen, auch privaten, Beständen zusammengestellt oder in Büchereien ausgeliehen werden.

Personalbedarf

Anzahl: 1 Person

Weitere Informationen

In der Minimal-Variante von 4 Teilnehmenden ohne speziellen Assistenzbedarf reicht eine betreuende Person aus. Weiterer Personalbedarf richtet sich nach der Gruppengröße und den individuellen Bedarfen der Teilnehmenden.

Zeitaufwand

Vorbereitung: 1 Stunde(n)

Durchführung: 1 Stunde(n)

Nachbereitung: 1 Stunde(n)

Für die Vorbereitung ist lediglich die Zusammenstellung der Spiele einzuplanen.

Die Dauer des Spielenachmittags richtet sich nach den Spielen die gespielt werden. Eine Partie „Risiko“ dauert wesentlich länger als eine Partie „Uno“.

Kostenaufwand

Kosten
kostenlos

Weitere Informationen

Spiele können in der Regel aus den eigenen Beständen zusammengestellt oder kostenlos in Büchereien ausgeliehen werden.

Ansprechperson / -organisation

Weitere Informationen

Ehrenamtsbörse „Itimi“
Sie haben selbst eine Behinderung und möchten sich ehrenamtlich engagieren?
Sie haben Angebote, bei welchen sich Menschen mit Behinderungen ehrenamtlich einbringen können?
Dann informieren Sie sich gerne bei der Ehrenamtsbörse Itimi über Ihre Möglichkeiten!

Rollstuhlkarte „Wheelmap“
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