Sternenhimmel

Dieses Angebot eignet sich besonders gut für Ferienfreizeiten, auf welchen die Teilnehmenden gemeinsam übernachten. Gemeinsam wird der Himmel bei Nacht beobachtet. Dafür ist der beste Zeitpunkt bei Neumond oder wenn der Mond auf- oder untergeht.

Alle Teilnehmenden suchen sich einen Platz im Freien, an dem sie im Idealfall bequem liegen können. Dabei können sie nach Bedarf von einer weiteren Person unterstützt werden: Isomatte auf den Boden legen, Liegematte oder Liegestuhl benutzen und im Schlafsack den Nachthimmel beobachten. Die Rückenlehnen von Rollstühlen werden nach hinten geklappt.

Für das Erkennen der Sternbilder oder Planeten können die Apps „Orbitron“ oder „Stellarium“ hilfreich sein.

Mit etwas Glück kann auch eine Sternschnuppe oder ein Komet mit Schweif beobachtet werden.

Ein Angebot aus dem Heft „Inklusive Methoden für draußen von und für Outdoorfans“ (2021) Kreisjugendring Rems-Murr e.V. Backnang, S. 51.

  • Dieses Angebot bezieht sich auf die Inklusion von Menschen mit folgenden Behinderungsformen

    • Körperliche Behinderung
    • Lernbehinderung / -schwierigkeiten
    • Psychische (seelische) Behinderung
    • Sinnesbehinderung
      • Hörbehinderung
    • Sprachbehinderung

    Weitere Informationen

    Das Angebot eignet sich für Kinder- und Jugendgruppen aller Art. Für Menschen mit Seheinschränkungen ist die Teilnahme nur bedingt möglich.

    Da es auch im Sommer nachts kühl werden kann, muss unbedingt warme Kleidung eingepackt und getragen werden!

  • Gruppengröße

    Ab 2 Personen: Das Angebot eignet sich gleichermaßen für kleine und große Gruppen.
  • Durchführungsort

    Das gewählte Gelände sollte zu den Bedarfen der Teilnehmenden passen. Das betrifft vor allem die Beschaffenheit des Bodens. Am besten eignet sich eine flache und barrierefreie Fläche oder Wiese, die außerhalb der Stadt liegt. So kann Lichtverschmutzung vorgebeugt werden. Die Sicht auf den Himmel sollte frei sein.
  • Material

    Bei Bedarf können Ferngläser und Teleskope eingesetzt werden. Menschen im Rollstuhl können sogenannte Dobson-Teleskope verwenden, mit denen ums Eck geschaut werden kann.

Personalbedarf

Anzahl: 1 Person

Weitere Informationen

Die Anzahl des Personals hängt von der Anzahl an Teilnehmenden und ihren Bedarfen ab.

Zeitaufwand

Vorbereitung: 1 Stunde(n)

Durchführung: 1 Stunde(n)

Nachbereitung: 1 Stunde(n)

Vorbereitung: Besorgung von Liegeunterlagen wie Isomatten und Liegen, bei Bedarf Besorgung von Ferngläsern und Teleskopen.

Durchführung: Alle Teilnehmenden suchen sich einen Platz und achten darauf, dass sie nicht frieren. Gemeinsames Beobachten des Sternenhimmels.

Nachbereitung: keine

Kostenaufwand

Kosten
kostenlos

Weitere Informationen

Es können Kosten anfallen, wenn Ferngläser und Teleskope eingesetzt werden sollen und nicht aus dem eigenen Bestand abgedeckt werden können.

Ansprechperson / -organisation

Weitere Informationen

Ehrenamtsbörse „Itimi“
Sie haben selbst eine Behinderung und möchten sich ehrenamtlich engagieren?
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Dann informieren Sie sich gerne bei der Ehrenamtsbörse Itimi über Ihre Möglichkeiten!

Rollstuhlkarte „Wheelmap“
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