Inklusives Tischtennis

Auch beim inklusiven Tischtennis stehen sich 2 Spielende an der langen Seite einer Tischtennisplatte gegenüber. Sie spielen sich einen kleinen leichten Ball mit Tischtennisschlägern hin und her. Dabei versuchen sie, ihn so selten wie möglich auf den Boden fallen zu lassen. Zur Unterstützung können an den langen Seiten der Tischtennisplatte Holzbanden angebracht werden. Diese verhindern, dass der Ball an den Seiten herunterfällt.

Beim klassischen Tischtennisspiel kann für Spielende mit Behinderungen außerdem die Herausforderung bestehen, den Ball über das Netz der Tischtennisplatte und damit auf die entgegengesetzte Seite zu bekommen. Damit das möglich ist, sollte das Netz abgenommen werden. Der Ball kann dann auch gut mit den Schlägern über die Platte gerollt werden. Die Teilnehmenden einigen sich am Anfang darauf, ob sie den Ball mit ihren Schlägern rollen oder in der Luft schlagen.

Damit der Ball gut vom Gegenüber aufgenommen und zurückgespielt werden kann, muss er auf dessen Hälfte der Tischtennisplatte leicht aufkommen beziehungsweise in einer angemessenen Geschwindigkeit zu ihm gerollt werden.

Beim inklusiven Tischtennis geht es darum, dass alle Teilnehmenden Spaß haben und gemeinsam aktiv werden. Daher wird darauf geachtet, dass das Spiel nicht zu schnell wird.

 

Alternative

Es können auch Punkte vergeben werden, wenn der Ball auf den Boden fällt oder 2-mal auf der gegenüberliegenden Hälfte der Platte aufkommt. Der Punkt geht dann an die Person, die den Ball geschlagen oder gerollt hat. Wie streng bewertet wird, kann individuell angepasst werden.

  • Dieses Angebot bezieht sich auf die Inklusion von Menschen mit folgenden Behinderungsformen

    • Körperliche Behinderung
    • Lernbehinderung / -schwierigkeiten
    • Psychische (seelische) Behinderung
    • Sinnesbehinderung
      • Hörbehinderung
      • Sehbehinderung
    • Sprachbehinderung

    Weitere Informationen

    Die beiden Teilnehmenden sollten über die Tischtennisplatte hinwegblicken und das Spielgeschehen gut verfolgen können. Hierbei muss individuell auf die Spielenden eingegangen werden. In manchen Fällen könnte zum Beispiel ein kleiner Turnkasten als Sitzgelegenheit helfen. Für Menschen mit bestimmten Seh- oder Körperbehinderungen kann die Aktion nur bedingt geeignet sein.

    Das Angebot richtet sich an alle, die sich für Sport interessieren und Lust haben, Tischtennis zu spielen.

  • Gruppengröße

    Am inklusiven Tischtennis nehmen 2 Personen teil. Sie stehen sich an der langen Seite der Tischtennisplatte gegenüber.
  • Fläche

    Es muss genügend Platz für die Tischtennisplatte geben und dafür, sie aufzubauen, anzupassen und zu bespielen.
  • Durchführungsort

    Die Tischtennisplatte sollte auf einer möglichst ebenen Fläche aufgestellt werden.
  • Material

    • 1 Tischtennisplatte
    • 2 Banden für die langen Kanten der Tischtennisplatte (das können zum Beispiel Holzlatten sein)
    • Schraubzwingen zum Befestigen der Banden
    • 2 Tischtennisschläger oder alternativ 2 Frühstücksbretter mit Griff aus Holz
    • Mindestens 1 Tischtennisball
    • Bei Bedarf ein kleiner Turnkasten als Sitzmöglichkeit, um das Spielen an der Tischtennisplatte zu erleichtern

Personalbedarf

Anzahl: 1 Person

Weitere Informationen

Es wird eine Spielleitung benötigt, die zuerst die Regeln und den festgelegten zeitlichen Ablauf des Tischtennisspiels erklärt. Anschließend unterstützt sie die Teilnehmenden beim Spiel.

Je nach Bedarf der Teilnehmenden könnten weitere Personen zur Unterstützung benötigt werden.

Zeitaufwand

Vorbereitung: 0,25 Stunde(n)

Durchführung: 0,25 Stunde(n)

Nachbereitung: 0,25 Stunde(n)

Wenn die Platte und die Banden noch besorgt werden müssen und zum 1. Mal aufgebaut werden, kann die Vorbereitung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Sind die Materialien schon vorhanden und wurden schon einige Male aufgebaut, reichen jedoch 15 Minuten zur Vorbereitung aus.

Kostenaufwand

Kosten
kostenlos

Weitere Informationen

Die Aktion kann kostenlos umgesetzt werden, wenn die benötigten Materialien bereits vorhanden sind oder kostenlos ausgeliehen werden können. Andernfalls fallen Kosten für die Besorgung der Materialien an.

Ansprechperson / -organisation

Weitere Informationen

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