Darum geht es in der Fortbildung
Manche Menschen unterstützen
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Fußball·verein.
Für diese Menschen gibt es diese Fortbildung.
Sie lernen in der Fortbildung:
- wie man Fußball·training macht,
- wie man gut Fußball spielt,
- wie man mit Menschen mit Behinderung trainieren kann,
- wie man Vereine kennen lernen kann,
- wie man gut mit Vereinen zusammen arbeiten kann,
- wie man Menschen mit Behinderung
im Verein begleiten kann.
Das ist das Ziel von der Fortbildung
- Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen
spielen zusammen im Verein Fußball. - Die Vereine sind dort,
wo die Kinder und Jugendlichen wohnen. - Die Trainer kennen sich gut mit inklusivem Fußball aus.
Wer kann teilnehmen?
Die Fortbildung ist vor allem gut für:
- Sportlehrer,
- Fußballtrainer in Vereinen,
- Mitarbeiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
- junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr
in einer Schule für Kinder und Jugendliche
mit Behinderung machen.
Bei dieser Fortbildung können alle Menschen mitmachen.
Wie viele Mitarbeiter brauchen Sie für die Fortbildung?
Sie brauchen 6 bis 8 Mitarbeiter.
Die Leitung sollte ein Mitarbeiter übernehmen,
der sich besonders gut mit dem Thema auskennt.
An welchem Ort kann die Fortbildung stattfinden?
Für die Fortbildung brauchen Sie:
ein Zimmer für Fortbildungen.
Dort lernen die Teilnehmer wie in der Schule.
Dazu sagt man: Theorie.
Für die Fortbildung brauchen Sie außerdem:
- eine große Turnhalle
- oder einen Sportplatz.
Dort probieren die Teilnehmer alles aus.
Sie üben, was sie gelernt haben.
Dazu sagt man: Praxis.
Welches Material brauchen Sie für die Fortbildung?
Für diese Fortbildung brauchen Sie: Fußbälle.
Es gibt beim Deutschen Fußball·bund
Experten für die Fortbildung.
Die Abkürzung für den Deutschen Fußball·bund ist:
DFB.
Die Experten kennen sich sehr gut aus.
Sie helfen bei der Fortbildung.
Und sie bringen Material mit.
Dieses Unterstützungs·angebot heißt:
DFB-Mobil.
Im DFB-Mobil gibt es zusätzliches Material.
Zum Beispiel:
- Hütchen,
- Seile,
- Fähnchen.
Dieses Material bekommen Sie von den DFB-Mitarbeitern.
Was kostet die Fortbildung?
Diese Fortbildung kostet ungefähr 250 Euro.
Wie viel Zeit brauchen Sie für die Fortbildung?
Für die Vorbereitung brauchen Sie ungefähr 10 Stunden.
Die Fortbildung dauert einen Tag.
Für die Nachbereitung brauchen Sie ungefähr 4 Stunden.
So bereiten Sie die Fortbildung vor
- Sie laden die Experten vom DFB-Mobil ein.
- Sie machen einen Termin aus.
- Sie finden einen guten Ort für die Fortbildung.
- Sie bereiten den Inhalt von der Fortbildung vor.
- Sie laden 20 bis 50 Kinder und Jugendliche ein.
Es sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung
und ohne Behinderung sein.
Die Kinder und Jugendlichen müssen sich für Fußball interessieren.
So ist der Ablauf von der Fortbildung
Wir schreiben hier ein Beispiel für einen Fortbildungs·tag auf.
Die Fortbildung geht von 10 bis 15 Uhr.
8 bis 9.30 Uhr:
Sie bereiten den Fortbildungs·raum vor.
Und sie bereiten den Fußball·platz vor.
10 bis 10.30 Uhr:
Sie begrüßen die Teilnehmer.
Sie erklären den Teilnehmern den Ablauf von der Fortbildung.
Und Sie erklären das Thema von der Fortbildung.
10.30 bis 12 Uhr:
Die Teilnehmer lernen etwas über inklusiven Fußball.
Von 12 bis 13 Uhr ist Mittagspause.
Die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung und
ohne Behinderung kommen an.
Das sind die Fußballspieler.
13 bis 14.30 Uhr:
Die Fußballspieler trainieren in Gruppen.
Die Teilnehmer von der Fortbildung probieren aus,
was sie gelernt haben.
14.30 bis 15 Uhr:
Die Fußballspieler gehen wieder nach Hause.
Die Teilnehmer überlegen:
Wie setzen wir das um, was wir gelernt haben:
- in unserem Verein,
- in unserer Schule,
- in unserer Werkstatt.
Die Teilnehmer überlegen auch:
Was wollen wir bei uns in Zukunft anbieten?
Tipps und Anmerkungen
Auf der Seite vom DFB können Sie mehr über das Angebot DFB-Mobil erfahren.
Dort finden Sie auch die Ansprechpartner für Ihre Region.
Sie können dafür auf diesen Link klicken:
https://www.dfb.de/dfb-mobil/dfb-mobil-auf-tour/
Diese Internet·seite ist nicht in Leichter Sprache.
Darum geht es bei dem Angebot
- Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen
spielen zusammen im Verein Fußball. - Die Vereine sind dort,
wo die Kinder und Jugendlichen wohnen.
Manche Menschen unterstützen die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen im Verein.
Für diese Menschen gibt es diese Fortbildung.
Wer kann das Angebot anbieten?
Verschiedene Menschen können das Angebot anbieten.
Sie planen das Angebot.
Sie laden andere Menschen ein.
Das bedeutet:
Sie bieten das Angebot an.
Deshalb nennt man sie: Anbieter.
Die Anbieter vom Angebot können sein:
- Fachkräfte,
- Ehrenamtliche,
- Leiter von Jugend∙gruppen,
- Leiter von anderen Gruppen,
- Eltern.
Diese Menschen können zu einer Organisation gehören.
Eine Organisation ist zum Beispiel:
- eine Firma,
- eine Einrichtung,
- ein Verein.
Arbeiten Sie bei einer Organisation?
Zum Beispiel:
- in einer Firma,
- in einer Schule,
- in einem Jugend∙haus,
- bei einer Stadt
- oder in einem Verein.
Für welche Arbeits·bereiche ist das Angebot geeignet?
Die Mitarbeiter von den Organisationen arbeiten
in verschiedenen Arbeits·bereichen.
Zum Beispiel in den Bereichen:
- Bildung und Arbeit
- Kultur und Freizeit
Dieses Angebot ist für folgende Arbeits·bereiche geeignet:
- Bildung und Arbeit
- Identität und Persönlichkeit
- Kultur und Freizeit
- Politik und Gesellschaft
- Teilhabe
Die Arbeits·bereiche erklären wir auf einer extra Seite.
Sie wollen die Erklärung lesen?
Dann können Sie mit der Maus diesen Link anklicken:
Erklärung für die Arbeitsbereiche
Was müssen Sie bei dem Angebot beachten?
Prüfen Sie vor dem Angebot:
- Brauchen Teilnehmer mit Behinderungen Unterstützung?
- Welche Unterstützung brauchen die Teilnehmer?
Dann brauchen Sie vielleicht mehr Mitarbeiter.
Diese Mitarbeiter unterstützen die Teilnehmer.
Gut ist:
Wenn ein paar Teilnehmer von der Fortbildung
aus dem gleichen Ort kommen.
Zum Beispiel:
- In einem Ort gibt es einen Fußball·verein.
- In diesem Ort gibt es auch eine Schule.
- Dann kann der Verein mit der Schule zusammen arbeiten.
- Sie können sich gut absprechen.
- Sie können zusammen an der Fortbildung teilnehmen.
Das lernen die Teilnehmer bei der Fortbildung
Sie lernen:
- wie man Fußball·training macht,
- wie man gut Fußball spielt,
- wie man mit Menschen mit Behinderung trainieren kann,
- wie man Vereine kennen lernen kann,
- wie man gut mit Vereinen zusammen arbeiten kann,
- wie man Menschen mit Behinderung im Verein
begleiten kann.
Tipps und Hinweise
Martin Sowa hat diese Fortbildung
für diese Internet∙seite beschrieben.
Haben Sie Fragen zur Fortbildung?
Dann können Sie Martin Sowa eine Nachricht schreiben.
Das ist seine E-Mail-Adresse:
martin.sowa@gmx.net
Oder Sie können die Internet·seite von Martin Sowa besuchen.
Sie können dafür auf diesen Link klicken:
www.martin-sowa.de
Martin Sowa hat auch ein Buch geschrieben.
Das Buch heißt:
… und die Tore schießt Lore –
Inklusionssport auf den Weg gebracht
Im Buch beschreibt Martin Sowa die Fortbildung.
Sie können seine Beschreibung dazu ab Seite 127 nachlesen.
Haben Sie Fragen zum Inklumat?
Dann können Sie uns eine E-Mail schreiben.
Unsere E-Mail-Adresse ist:
inklumat@kubusev.org
Weitere Informationen
Informationen über Itimi
Itimi ist eine Internet·seite.
Die Internet·seite ist von einem Verein aus Stuttgart.
Der Verein heißt:
Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e. V.
Menschen mit Behinderungen können bei Itimi
ihre ehrenamtliche Hilfe anbieten.
Ehrenamtliche Hilfe bedeutet:
- Menschen helfen sich gegenseitig.
- Man bekommt kein Geld für diese Hilfe.
Ehrenamtliche Hilfe ist freiwillig.
Menschen suchen sich die ehrenamtliche Hilfe selbst aus.
Ehrenamtliche Hilfe findet in der Freizeit statt.
Bei Itimi kann man noch mehr machen:
- Soziale Einrichtungen können ehrenamtliche Helfer suchen.
- Firmen können ehrenamtliche Helfer suchen.
- Vereine können ehrenamtliche Helfer suchen.
Interessieren Sie sich für eine ehrenamtliche Aufgabe?
Oder suchen Sie ehrenamtliche Helfer?
Dann können Sie sich die Internet·seite von Itimi anschauen.
Klicken Sie dafür auf diesen Link: www.itimi.de
Informationen über die Rollstuhl·karte Wheel·map
Wheel·map ist ein Wort aus der englischen Sprache.
Man spricht es so aus: wil-mäp.
Das Wort bedeutet: Rad·karte.
Die Wheel·map ist eine Landkarte im Internet.
Mit dieser Landkarte können Sie prüfen:
Kann man an einem Ort gut mit dem Rollstuhl fahren?
Das ist wichtig:
- wenn Sie mit dem Rollstuhl
- an einen bestimmten Ort fahren wollen,
- wenn Sie ein Angebot planen,
- wenn Sie zu diesem Angebot
- Menschen mit Rollstuhl einladen wollen.
Interessieren Sie sich für die Wheel·map?
Dann können Sie sich die Internet·seite anschauen.
Klicken Sie dafür auf diesen Link: www.wheelmap.org.
Wir fördern Inklusion
Unsere Angebote sollen Inklusion stärken.
Inklusion bedeutet:
- Alle Menschen sind gleich wichtig.
- Alle Menschen gehören zusammen.
Bei unseren Angeboten begegnen sich deshalb Menschen mit und ohne Behinderung.
Sie verbringen Zeit miteinander.
Dabei lernen sie sich kennen.
Informationen über Behinderungen
Es gibt unterschiedliche Formen von Behinderungen.
Das sind zum Beispiel:
- Körper∙behinderung
- Hör∙behinderung
- Seh∙behinderung
- Psychische Behinderung
- Lern∙behinderung
- Sprach∙behinderung
Alle Menschen können unsere Angebote nutzen.
Es ist egal, welche Form von Behinderungen sie haben.
Aber das ist wichtig:
Manche Angebote sind vielleicht für eine Form von Behinderung besonders gut geeignet.
Zum Beispiel:
Ein Fühl∙memory ist besonders gut geeignet für blinde Menschen.
Das schreiben wir dann in der Beschreibung vom Angebot dazu.
Wichtig ist auch:
Manche Angebote sind vielleicht für eine Form von Behinderung nicht gut geeignet.
Zum Beispiel:
Bei einem Angebot muss man sich viel bewegen.
Das ist vielleicht schwierig für Menschen mit einer Körperbehinderung.
Auch das schreiben wir dann
in der Beschreibung vom Angebot dazu.
Vielfalt ist uns wichtig.
Vielfalt bedeutet:
Menschen sind unterschiedlich.
Unterschiede können zum Beispiel sein:
- Sie haben unterschiedliche Geschlechter.
- Sie werden in verschiedenen Ländern geboren.
- Sie sprechen verschiedene Sprachen.
- Sie haben unterschiedliche Hautfarben.
- Sie glauben an unterschiedliche Dinge.
- Sie haben eine Behinderung.
- Oder sie haben keine Behinderung.
Unsere Angebote sind für alle Menschen gut geeignet.
Wir wollen mit unseren Angeboten viele unterschiedliche Menschen zusammen bringen.
Wir wollen unsere Angebote möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen.
Deshalb beschreiben wir unsere Angebote
in Leichter Sprache.
In den Beschreibungen von unseren Angeboten benutzen wir immer die männliche Form vom Wort.
Das kann man leichter lesen.
Das kann man leichter verstehen.
Wir sagen zum Beispiel: Teilnehmer.
Aber wir meinen damit alle Menschen.
Wir grenzen niemanden aus.
Wir wollen alle Menschen ansprechen.
In den Beschreibungen von unseren Angeboten schreiben wir:
Für diese Arbeits·bereiche ist ein Angebot geeignet.
In diesem Text erklären wir Ihnen alle Arbeits·bereiche.
1. Arbeits∙bereich Bildung und Arbeit
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Lernen,
- Studieren,
- eine Ausbildung machen.
Zu diesem Arbeits·bereich gehören zum Beispiel:
- Schulen,
- Kindergärten,
- Universitäten,
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
- Firmen.
2. Arbeits∙bereich digitale Medien, Internet und Digitalisierung
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- das Internet,
- Computer,
- Handys.
Zu diesem Arbeits·bereich gehören zum Beispiel:
- Soziale Medien.
3. Arbeits∙bereich Identität und Persönlichkeit
In diesem Arbeits·bereich geht es um Menschen.
Es geht zum Beispiel um:
- ihre Erfahrungen,
- ihre Gedanken
- und ihre Probleme.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Beratungs∙stellen.
4. Arbeits∙bereich Kultur und Freizeit
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Hobbys,
- Interessen,
- Freizeitangebote,
- Reisen.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Sport·vereine
- und Volkshochschulen.
5. Arbeits∙bereich Politik und Gesellschaft
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- gemeinsame Interessen,
- mitbestimmen,
- Rassismus.
Rassismus bedeutet zum Beispiel:
Menschen mit dunkler Haut werden ausgegrenzt.
Oder sie werden ausgelacht.
Oder sie werden angegriffen.
Aber Rassismus ist falsch.
Alle Menschen sind gleich viel wert.
Alle Menschen sollen gut behandelt werden.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Bürgermeister,
- politische Parteien,
- und Vereine.
6. Arbeits∙bereich Sensibilisierung
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Verständnis für andere,
- Mitgefühl
- und Zusammenhalt.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Dunkel∙restaurants.
In diesen Restaurants ist es ganz dunkel.
Während dem Essen kann niemand etwas sehen.
Die Besucher erleben ein ähnliches Gefühl wie blinde Menschen.
Das heißt:
Sie können sich vorstellen: So fühlen sich blinde Menschen.
7. Arbeits∙bereich Weltanschauung und Religion
In diesem Arbeits·bereich geht es darum:
- was Menschen glauben,
- was Menschen denken.
Zum Arbeits∙bereich Weltanschauung und Religion gehören zum Beispiel:
- Kirchen,
- Moscheen
- und religiöse Vereine.
8. Arbeits∙bereich Teilhabe
Teilhabe bedeutet:
- Die Menschen leben zusammen.
- Sie arbeiten zusammen.
Sie verbringen ihre Freizeit zusammen.
Alle können mitmachen.
Alle können dabei sein.
In diesem Arbeits·bereich geht es darum:
- Jeder Mensch ist anders.
- Jeder Mensch braucht andere Dinge.
- Jeder Mensch kann andere Dinge gut.
- Alle Menschen sind wichtig.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Vereine für Menschen mit Behinderungen.