Darum geht es in dem Angebot
Dieses Angebot gehört zum Zukunfts·fest.
Das Zukunfts·fest besteht aus zwei Angeboten:
Der erste Angebot heißt: Map.
Map ist ein englisches Wort.
Man spricht es so aus: mäp.
Map bedeutet: Land·karte.
Hier stehen Infos zum Angebot Map.
Das zweite Angebot heißt: Path.
Das ist ein englisches Wort.
Man spricht es so aus: Pas.
Das Wort bedeutet: Weg.
Infos zum Angebot Path finden Sie hier: (Link zu Path).
Darum geht es im Angebot Map:
Eine Person ist die Haupt·person.
Diese Person kann eine Einschränkung haben.
Zum Beispiel:
- Sie fährt im Rollstuhl.
- Sie sieht schlecht.
- Sie versteht manche Dinge langsamer.
Die Haupt·person hat Wünsche für ihre Zukunft.
Zukunft bedeutet:
Etwas passiert später.
Zum Beispiel:
- in einer Woche oder
- im nächsten Jahr.
Die Haupt·person möchte etwas verändern.
Und sie möchte ihre Zukunft planen.
Die Haupt·person überlegt sich vor dem Angebot:
Wer kann mir dabei helfen?
Zum Beispiel:
- ihre Freunde,
- Familie oder
- Nachbarn.
Diese Personen heißen: Unterstützer·kreis.
Die Haupt·person lädt den Unterstützer·kreis
zum Angebot ein.
Sie planen zusammen die Zukunft von der Haupt·person.
Sie schreiben die Pläne auf ein Plakat.
Das Plakat heißt: Map.
Map ist die Land·karte von den Wünschen und den Plänen
im Leben von der Haupt·person.
Wer kann mitmachen?
Das Angebot eignet sich für:
- Jugendliche
- Erwachsene
Bei diesem Angebot gibt es eine Haupt·person.
Außerdem gibt es den Unterstützer·kreis.
Der Unterstützer·kreis sind 5 bis 10 Personen.
Die Haupt·person lädt die Personen ein.
Bei diesem Angebot können alle Menschen mitmachen.
Bei diesem Angebot können Menschen
mit allen Behinderungs·formen mitmachen.
Die Haupt·person muss nichts Besonderes können.
Sie muss nur den Wunsch haben, etwas zu verändern.
Vielleicht brauchen manche Teilnehmer Unterstützung.
Dann können die Mitarbeiter ihnen helfen.
Oder die Teilnehmer helfen sich gegenseitig.
Wie viele Mitarbeiter brauchen Sie für das Angebot?
Sie brauchen zwei Mitarbeiter.
Die Mitarbeiter haben einen Kurs besucht.
Dort haben sie gelernt, wie das Angebot geht.
Ein Mitarbeiter moderiert das Angebot.
Das heißt:
- Er stellt Fragen
- Er achtet auf einen guten Ablauf.
- Er sorgt dafür, dass alle etwas sagen können.
Der andere Mitarbeiter schreibt die Antworten auf ein Plakat.
Und er macht Fotos vom Plakat.
Die Teilnehmer bekommen die Fotos.
So können sich die Teilnehmer immer wieder daran erinnern.
An welchem Ort kann das Angebot stattfinden?
Sie brauchen für dieses Angebot keinen besonderen Raum.
Der Raum muss zu den Teilnehmern passen.
Das heißt:
Die Teilnehmer können sich dort gut bewegen.
Sie können dort gut gehen.
Oder gut mit dem Rollstuhl fahren.
Die Teilnehmer müssen genug Platz haben.
Der Raum muss gemütlich sein, damit sich alle wohlfühlen.
Alle Teilnehmer müssen gut zu dem Raum kommen können.
Am besten ist:
Alle Teilnehmer treffen sich für das Angebot in einem Raum.
Aber Sie können das Angebot auch online machen.
Das bedeutet:
- Die Teilnehmer treffen sich nicht in einem Raum.
- Jeder Teilnehmer sitzt an seinem Computer.
- Die Teilnehmer treffen sich über den Computer.
- Sie machen das Angebot zusammen am Computer.
Welches Material brauchen Sie für das Angebot?
Sie brauchen für den Raum:
- einen Stuhl für jeden Teilnehmer,
damit Sie einen Stuhl·kreis machen können,
- ein paar Tische,
- Deko für den Raum und
- eine Wand.
Die Haupt·person kann Fotos aus ihrem Leben mitbringen.
Sie kann die Fotos an der Wand aufhängen.
Sie brauchen für alle Personen genug Getränke.
Und Sie brauchen Kleinigkeiten zum Essen.
Zum Beispiel:
- belegte Brote oder
- Kuchen.
Das brauchen Sie für die Moderatoren:
- Stifte.
- Eine Tafel mit großen Blättern.
Darauf kann man schreiben.
Und darauf kann man malen.
Die Tafel nennt man auch: Flipchart.
Flipchart spricht man so aus: flipp-tschart. - Bunte Karten aus Pappe.
Darauf kann man schreiben.
Die Karten nennt man auch: Moderations·karten. - Das Map-Plakat.
Das Map-Plakat ist ein besonderes Plakat für Map.
Die Moderatoren bringen es mit. - Einen kleinen Beutel.
Was kostet das Angebot?
Die Moderatoren bekommen Geld für das Angebot.
Für Map bekommen die Moderatoren ungefähr 150 Euro.
Für Map und Path zusammen bekommen sie
ungefähr 300 Euro.
Wenn die Haupt·person wenig Geld hat,
kostet es vielleicht weniger.
Vielleicht gibt es noch mehr Kosten:
Vielleicht müssen Sie Geld für den Raum bezahlen.
Vielleicht müssen Sie Geld für Material bezahlen.
Zum Beispiel für:
- Stifte und
- Papier.
Dann kostet das Angebot mehr.
Vielleicht müssen Sie Geld für Essen und Trinken bezahlen.
Oder die Teilnehmer bringen Essen und Trinken mit.
Sie können der Haupt·person damit eine Freude machen.
Wie viel Zeit brauchen Sie für dieses Angebot?
Sie müssen das Angebot vorbereiten.
Für die Vorbereitung brauchen Sie ungefähr 4 Stunden.
Das Angebot dauert ungefähr 4 Stunden.
Vielleicht brauchen Sie länger,
wenn die Teilnehmer viel Unterstützung brauchen.
Das Angebot kann anstrengend sein.
Deshalb müssen Sie genug Pausen machen
Sie müssen das Angebot nachbereiten.
Die Nachbereitung ist das Angebot Path.
Path dauert ungefähr 4 Stunden.
Man kann beide Angebote an einem Tag machen:
Map am Vormittag.
Path am Nachmittag.
Vielleicht ist das für die Haupt·person zu anstrengend.
Dann machen Sie die Angebote an zwei Tagen:
Map an einem Tag.
Path an einem anderen Tag.
So bereiten Sie das Angebot vor
Die Moderatoren treffen sich mit der Haupt·person.
Sie lernen die Haupt·person kennen.
Dafür brauchen sie genug Zeit
Vielleicht reicht ein Treffen.
Vielleicht brauchen sie auch 2 Treffen.
Die Moderatoren bereiten auch das Material vor.
Und sie bereiten das Plakat vor.
Die Haupt·person überlegt sich vor dem Angebot:
Was wünsche ich mir für meine Zukunft?
Sie schreibt die Wünsche auf, damit sie nichts vergisst.
Die Nachbereitung ist das Angebot Path.
Vielleicht müssen die Moderatoren davor besprechen:
Was sind die Ergebnisse von Map?
Was ist wichtig für Path?
So ist der Ablauf vom Angebot
Der Ablauf von Map hat 7 Schritte.
Wir erklären die 7 Schritte jetzt mit einem Beispiel.
In dem Beispiel heißt die Haupt·person Clara.
Clara ist 16 Jahre alt.
Sie sitzt im Rollstuhl.
Und sie hat einen großen Wunsch für die Zukunft:
Sie möchte mehr ohne ihre Eltern unternehmen.
Zum Beispiel:
- ins Kino gehen,
- Ausflüge machen oder
- Freunde treffen.
Deshalb macht Clara ein Zukunfts·fest.
Clara lädt den Unterstützungs·kreis ein:
- ihre Familie,
- ihre zwei besten Freundinnen und
- eine Mitarbeiterin vom Jugend·haus.
Außerdem kommen zwei Moderatorinnen.
Das sind die 7 Schritte von Map:
- Die Geschichte von der Haupt·person
Die Teilnehmer überlegen zusammen:
Was hat die Haupt·person in ihrem Leben schon gemacht?
Zum Beispiel:
Was hat Clara in ihrem Leben schon gemacht?
Was hat sie erlebt?
Was hat sie geschafft?
Vielleicht war das manchmal schwer.
Aber trotzdem hat sie viel geschafft.Die Teilnehmer sagen ihre Antworten.
Eine Moderatorin schreibt die Antworten auf. - Wünsche und Träume
Clara erzählt:
Was wünsche ich mir für die Zukunft?Der Wunsch kann groß sein.
Oder er kann ganz klein sein.
Die Haupt·person darf jeden Wunsch sagen.
Auch wenn sie denkt:
Der Wunsch wird sowieso nicht wahr.
Jeder Wunsch ist wichtig.
Die Anwesenden nehmen alle Wünsche ernst.
Sie machen sich nicht darüber lustig.Eine Moderatorin schreibt die Wünsche auf.
- Albträume
Danach überlegen die Teilnehmer:
Was kann schief gehen?
Wovor haben wir Angst?
Zum Beispiel:
Was ist, wenn Clara etwas nicht schafft?
Was ist, wenn ihr niemand hilft?Die Moderatoren sagen zu den Ängsten auch:
Albträume.
Die Haupt·person sagt ihre Albträume.
Und die anderen Teilnehmer sagen ihre Albträume.
Sie nehmen alle Albträume ernst.Die Moderatoren schreiben alle Albträume auf.
Sie schreiben die Albträume auf ein Papier.
Das Papier sieht aus wie eine Wolke.
Oder sie schreiben die Albträume auf kleine Zettel.
Dann stecken sie die Zettel in einen kleinen Beutel.
Die Haupt·person macht den Beutel fest zu.Danach wissen alle:
Wir haben Ängste.
Wir kennen unsere Ängste.
Aber sie sind jetzt nicht wichtig.
Wichtiger ist:
Die Haupt·person hat Wünsche für ihre Zukunft.
Und wir überlegen zusammen:
Wie können die Wünsche wahr werden? - Liebesbriefe
Der Unterstützungs·kreis überlegt:
Warum ist uns die Haupt·person wichtig?
Was mögen wir an der Haupt·person?
Alle Personen schreiben ihre Antworten auf einen Zettel.
Die Zettel heißen auch:
Liebes·briefe.
Die Haupt·person kann die Liebes·briefe zu Hause lesen.
Oder sie kann die Teilnehmer bitten,
die Liebes·briefe vorzulesen. - Talente und Stärken
Die Moderatoren fragen:
Was kann die Haupt·person gut?
Und: Was macht sie gerne?
Dazu sagt man auch: Talente.
Oder: Stärken.Die Teilnehmer sagen ihre Antworten.
Und eine Moderatorin schreibt alles auf.
So sehen alle Teilnehmer:
Clara kann viele Sachen gut.
Sie hat viele Talente.Dann schauen sie die Wünsche an.
Sie überlegen:
Welche Talente von Clara sind wichtig für ihre Wünsche?Eine Moderatorin schreibt die Ergebnisse auf das Plakat.
Oder sie malt die Ergebnisse auf das Plakat. - Bedürfnisse
Die Moderatorinnen fragen:
Wie können die Wünsche von Clara wahr werden?
Und:
Was können die Teilnehmer dafür machen?
Wie können die Teilnehmer Clara helfen?
Die Teilnehmer sagen ihre Antworten.
Und sie besprechen:
Wer übernimmt welche Aufgaben?Eine Moderatorin schreibt die Ergebnisse auf das Plakat.
Oder sie malt die Ergebnisse auf das Plakat. - Motto und Unterschriften
Jetzt ist das Plakat fast fertig.
Auf dem Plakat ist ein Plan für Claras Zukunft.
Der Plan heißt: Map.
Die Teilnehmer schauen zusammen das Plakat an.
Sie besprechen:
Welches Motto passt zu Claras Zukunft?
Ein Motto ist so etwas wie ein Thema für die Zukunft
von Clara.
Zum Beispiel:
· Clara ist alleine stark!
oder
· Clara ist mutig!
Eine Moderatorin schreibt das Motto auf das Plakat.
Oder sie malt das Motto auf das Plakat.Zum Schluss unterschreiben alle Teilnehmer
auf dem Plakat.
Damit versprechen sie Clara:
Wir helfen dir bei deinem Zukunfts·plan.
Wer kann das Angebot anbieten?
Verschiedene Menschen können das Angebot machen.
Sie planen das Angebot.
Sie laden andere Menschen ein.
Das bedeutet:
Sie bieten das Angebot an.
Deshalb nennt man sie: Anbieter.
Die Anbieter vom Angebot können sein:
- Fachkräfte,
- Ehrenamtliche,
- Leiter von Jugend∙gruppen,
- Leiter von anderen Gruppen,
- Eltern.
Diese Menschen können zu einer Organisation gehören.
Eine Organisation ist zum Beispiel:
- eine Firma,
- eine Einrichtung,
- ein Verein.
Arbeiten Sie bei einer Organisation?
Zum Beispiel:
- in einer Schule,
- in einem Jugend∙haus,
- bei einer Stadt
- oder in einem Verein.
Oder sind Sie Eltern von Menschen mit Behinderungen?
Dann können Sie dieses Angebot gut anbieten.
Für welche Arbeits·bereiche ist das Angebot geeignet?
Die Mitarbeiter von den Organisationen arbeiten
in verschiedenen Arbeits·bereichen.
Zum Beispiel in den Bereichen:
- Bildung und Arbeit
- Kultur und Freizeit
Dieses Angebot ist für folgende Arbeits·bereiche geeignet:
- Bildung und Arbeit
- Identität und Persönlichkeit
- Kultur und Freizeit
- Politik und Gesellschaft
- Teilhabe
Die Arbeits·bereiche erklären wir auf einer extra Seite.
Sie wollen die Erklärung lesen?
Dann können Sie mit der Maus diesen Link anklicken:
Erklärung für die Arbeitsbereiche
Was müssen Sie bei dem Angebot beachten?
Prüfen Sie vor dem Angebot:
- Brauchen Teilnehmer mit Behinderungen Unterstützung?
- Welche Unterstützung brauchen die Teilnehmer?
Dann brauchen Sie vielleicht mehr Mitarbeiter.
Diese Mitarbeiter unterstützen die Teilnehmer.
Zwei Mitarbeiter sind die Leitung.
Sie heißen auch: Moderatoren.
Die Aufgaben von den Moderatoren stehen beim Ablauf.
Sie wollen den Ablauf lesen?
Dann können Sie mit der Maus diesen Link anklicken:
Erklärung für den Ablauf
Dokumente und Medien
Haben Sie Fragen zum Inklumat?
Dann können Sie uns eine E-Mail schreiben.
Unsere E-Mail-Adresse ist:
inklumat@kubusev.org
Weitere Informationen
Informationen über Itimi
Itimi ist eine Internet·seite.
Die Internet·seite ist von einem Verein aus Stuttgart.
Der Verein heißt:
Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e. V.
Menschen mit Behinderungen können bei Itimi
ihre ehrenamtliche Hilfe anbieten.
Ehrenamtliche Hilfe bedeutet:
- Menschen helfen sich gegenseitig.
- Man bekommt kein Geld für diese Hilfe.
Ehrenamtliche Hilfe ist freiwillig.
Menschen suchen sich die ehrenamtliche Hilfe selbst aus.
Ehrenamtliche Hilfe findet in der Freizeit statt.
Bei Itimi kann man noch mehr machen:
- Soziale Einrichtungen können ehrenamtliche Helfer suchen.
- Firmen können ehrenamtliche Helfer suchen.
- Vereine können ehrenamtliche Helfer suchen.
Interessieren Sie sich für eine ehrenamtliche Aufgabe?
Oder suchen Sie ehrenamtliche Helfer?
Dann können Sie sich die Internet·seite von Itimi anschauen.
Klicken Sie dafür auf diesen Link: www.itimi.de
Informationen über die Rollstuhl·karte Wheel·map
Wheel·map ist ein Wort aus der englischen Sprache.
Man spricht es so aus: wil-mäp.
Das Wort bedeutet: Rad·karte.
Die Wheel·map ist eine Landkarte im Internet.
Mit dieser Landkarte können Sie prüfen:
Kann man an einem Ort gut mit dem Rollstuhl fahren?
Das ist wichtig:
- wenn Sie mit dem Rollstuhl
- an einen bestimmten Ort fahren wollen,
- wenn Sie ein Angebot planen,
- wenn Sie zu diesem Angebot
- Menschen mit Rollstuhl einladen wollen.
Interessieren Sie sich für die Wheel·map?
Dann können Sie sich die Internet·seite anschauen.
Klicken Sie dafür auf diesen Link: www.wheelmap.org.
Wir fördern Inklusion
Unsere Angebote sollen Inklusion stärken.
Inklusion bedeutet:
- Alle Menschen sind gleich wichtig.
- Alle Menschen gehören zusammen.
Bei unseren Angeboten begegnen sich deshalb Menschen mit und ohne Behinderung.
Sie verbringen Zeit miteinander.
Dabei lernen sie sich kennen.
Informationen über Behinderungen
Es gibt unterschiedliche Formen von Behinderungen.
Das sind zum Beispiel:
- Körper∙behinderung
- Hör∙behinderung
- Seh∙behinderung
- Psychische Behinderung
- Lern∙behinderung
- Sprach∙behinderung
Alle Menschen können unsere Angebote nutzen.
Es ist egal, welche Form von Behinderungen sie haben.
Aber das ist wichtig:
Manche Angebote sind vielleicht für eine Form von Behinderung besonders gut geeignet.
Zum Beispiel:
Ein Fühl∙memory ist besonders gut geeignet für blinde Menschen.
Das schreiben wir dann in der Beschreibung vom Angebot dazu.
Wichtig ist auch:
Manche Angebote sind vielleicht für eine Form von Behinderung nicht gut geeignet.
Zum Beispiel:
Bei einem Angebot muss man sich viel bewegen.
Das ist vielleicht schwierig für Menschen mit einer Körperbehinderung.
Auch das schreiben wir dann
in der Beschreibung vom Angebot dazu.
Vielfalt ist uns wichtig.
Vielfalt bedeutet:
Menschen sind unterschiedlich.
Unterschiede können zum Beispiel sein:
- Sie haben unterschiedliche Geschlechter.
- Sie werden in verschiedenen Ländern geboren.
- Sie sprechen verschiedene Sprachen.
- Sie haben unterschiedliche Hautfarben.
- Sie glauben an unterschiedliche Dinge.
- Sie haben eine Behinderung.
- Oder sie haben keine Behinderung.
Unsere Angebote sind für alle Menschen gut geeignet.
Wir wollen mit unseren Angeboten viele unterschiedliche Menschen zusammen bringen.
Wir wollen unsere Angebote möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen.
Deshalb beschreiben wir unsere Angebote
in Leichter Sprache.
In den Beschreibungen von unseren Angeboten benutzen wir immer die männliche Form vom Wort.
Das kann man leichter lesen.
Das kann man leichter verstehen.
Wir sagen zum Beispiel: Teilnehmer.
Aber wir meinen damit alle Menschen.
Wir grenzen niemanden aus.
Wir wollen alle Menschen ansprechen.
In den Beschreibungen von unseren Angeboten schreiben wir:
Für diese Arbeits·bereiche ist ein Angebot geeignet.
In diesem Text erklären wir Ihnen alle Arbeits·bereiche.
1. Arbeits∙bereich Bildung und Arbeit
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Lernen,
- Studieren,
- eine Ausbildung machen.
Zu diesem Arbeits·bereich gehören zum Beispiel:
- Schulen,
- Kindergärten,
- Universitäten,
- Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
- Firmen.
2. Arbeits∙bereich digitale Medien, Internet und Digitalisierung
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- das Internet,
- Computer,
- Handys.
Zu diesem Arbeits·bereich gehören zum Beispiel:
- Soziale Medien.
3. Arbeits∙bereich Identität und Persönlichkeit
In diesem Arbeits·bereich geht es um Menschen.
Es geht zum Beispiel um:
- ihre Erfahrungen,
- ihre Gedanken
- und ihre Probleme.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Beratungs∙stellen.
4. Arbeits∙bereich Kultur und Freizeit
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Hobbys,
- Interessen,
- Freizeitangebote,
- Reisen.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Sport·vereine
- und Volkshochschulen.
5. Arbeits∙bereich Politik und Gesellschaft
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- gemeinsame Interessen,
- mitbestimmen,
- Rassismus.
Rassismus bedeutet zum Beispiel:
Menschen mit dunkler Haut werden ausgegrenzt.
Oder sie werden ausgelacht.
Oder sie werden angegriffen.
Aber Rassismus ist falsch.
Alle Menschen sind gleich viel wert.
Alle Menschen sollen gut behandelt werden.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Bürgermeister,
- politische Parteien,
- und Vereine.
6. Arbeits∙bereich Sensibilisierung
In diesem Arbeits·bereich geht es zum Beispiel um:
- Verständnis für andere,
- Mitgefühl
- und Zusammenhalt.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Dunkel∙restaurants.
In diesen Restaurants ist es ganz dunkel.
Während dem Essen kann niemand etwas sehen.
Die Besucher erleben ein ähnliches Gefühl wie blinde Menschen.
Das heißt:
Sie können sich vorstellen: So fühlen sich blinde Menschen.
7. Arbeits∙bereich Weltanschauung und Religion
In diesem Arbeits·bereich geht es darum:
- was Menschen glauben,
- was Menschen denken.
Zum Arbeits∙bereich Weltanschauung und Religion gehören zum Beispiel:
- Kirchen,
- Moscheen
- und religiöse Vereine.
8. Arbeits∙bereich Teilhabe
Teilhabe bedeutet:
- Die Menschen leben zusammen.
- Sie arbeiten zusammen.
Sie verbringen ihre Freizeit zusammen.
Alle können mitmachen.
Alle können dabei sein.
In diesem Arbeits·bereich geht es darum:
- Jeder Mensch ist anders.
- Jeder Mensch braucht andere Dinge.
- Jeder Mensch kann andere Dinge gut.
- Alle Menschen sind wichtig.
Zu diesem Arbeits∙bereich gehören zum Beispiel:
- Vereine für Menschen mit Behinderungen.