Glossar

Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen häufig vor dem Problem, dass inklusive Angebote für Menschen mit Behinderungen zwar notwendig und erwünscht sind, die MitarbeiterInnen vor Ort jedoch aufgrund fehlender Geld- oder Personalmittel diese nur schwer durchführen können. Daher besteht laut §39 SGB XI Verhinderungshilfe für Menschen mit Behinderung, mit der inklusive Freizeitmöglichkeiten finanziert werden können.

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen häufig vor dem Problem, dass inklusive Angebote für Menschen mit Behinderungen zwar not-wendig und erwünscht sind, die Einrichtungen jedoch aufgrund fehlender Geld und/oder Personalmittel diese nur schwer durchführen können. Projektgelder lassen sich durch verschiedene Stiftungen und Fördermittel akquirieren, wenn verschiedene Kriterien erfüllt werden.

Sonderpädagogischer Förderbedarf ist innerhalb der § 15 sowie § 82 des Schulgesetzes in Baden-Württemberg geregelt. Er ist bei Kinern und Jugendlichen anzunehmen, die in ihren Bildungs- Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht der allgemeinen Schule ohne sonderpädagogischer Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können. Dabei spielen sowohl medizinisch erkennbare Schädigungen  als auch sozio-kulturelle Ursachen eine entscheidende Rolle für eine solche Förderung. Die Begrifflichkeit des „Sonderpädagogischen Förderbedarfs“ geht zurück auf die Kultusministerkonferenz im Jahre 1994 die damit die Klassifikation der „Sonderschulbedürftigkeit“ ablöste.

Die Frühförderung umfasst medizinische, pädagogische und therapeutische Unterstützungsangebote für Eltern und Kindern im Alter von null bis sechs Jahren, bei denen sich körperliche, geistige oder seelische Entwicklungsverzögerungen zeigen oder die von Behinderungen betroffen sind. Sie beinhaltet sowohl die Arbeit mit Kindern als auch die Beratung und Begleitung der Eltern.